Pflanzen-Geschichten

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Heike´s Pflanzengeschichten im Juli

Die Nymphen und die Chemie des Gartenteiches

Der Juli startet mit einem schweren Erbe, er soll ein Sommer werden geboren aus einer bis dahin unangenehmen Regenwelt. Kalt war es und nass, zerstörrerich und auch nährend. Nie sahen die Wälder so grün aus, die Wiesen so fett und Felder so zerstört durch Überflutungen.

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Kleine Pflanzen-Geschichten von Lutz Kosack

Wenn der Busch in Flammen steht

Nach langem Winter tut es so gut, sich an „warmen“ Pflanzen zu erfreuen – und eine Pflanze fällt besonders auf, der Diptam (Dictamnus albus). Auch wenn er nur in den warmen Gebieten Deutschlands vorkommt, findet man ihn doch immer mal wieder in Gärten. Und diese Staude hat es nun wirklich in sich….

Die Luft erfüllt von Zitronen-und Vanille-Duft
Ohne Blüte wirkt er noch ganz unscheinbar, eher wie eine kleine Esche, aufgrund der unpaarig gefiederten Blätter. Aber die Blüte der mehrjährigen Staude begeistert einfach nur; und dazu der betörende Duft. Der Duft erinnet an Vanille bis Zitrone, was nicht wundert, da die Pflanze ein Rau-tengewächs ist, zu deren Familie auch die Zitronen gehören.

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Heike´s Pflanzengeschichten im März

Lasst uns über Schnecken sprechen

Schnecken im Garten sind ja eine echte Plage und viele Gartenbesitzer verzweifeln schier, möchten aber kein Schneckenkorn nehmen, da sie Angst haben auch z.B dem Igel , der dann die Schnecken isst, Bauchweh zu verursachen. Das ist wirklich sehr verantwortlich gedacht und oft reicht es schon den Garten schneckenfeindlich zu gestalten.

„Wie getaltet man denn einen Garten schneckenfeindlich?, das habe ich ja noch nie gehört.“
Nun, jede Bodenbearbeitung schadet den Schnecken und reduziert deren Aktivität. Das heißt den Boden fein bearbeiten, damit möglichst wenig Hohlräume entstehen. Nach jedem Regen sofort die verschlämmte Erde leicht lockern, damit es keine Risse gibt. Am Morgen bewässern, damit der Boden schneller abtrocknet. Lieber auf einmal viel Wasser geben und in größeren Zeitabständen, als täglich wenig, das ist sowieso besser ansonsten verwöhnt man auch die Pflanzen zu sehr. Empfindliche Gemüse- und Blumensorten nicht in direkter Nachbarschaft von Wiesen pflanzen und wenn eine Wiese in direkter Nachbarschaft ist, einen Wiesenstreifen kurz gemäht halten. Lassen Sie auch bitte nie Bretter, Plastik u.ä nicht längere Zeit am Boden liegen, das bietet den Schnecken einen idealen, feuchten Unterschlupf.

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Kleine Pflanzenkunde von Lutz Kosack

Huflattich – eine Pflanze mit 2 Gesichtern

Nicht nur Menschen, auch Pflanzen haben manchmal zwei ganz verschiedene Seiten. So der Huflattich – und eine Seite wird ganz bald zu sehen sein. Es dauert nicht mehr lange: Vielleicht noch 2 bis 3 Wochen. Kaum sieht es nach einem Hauch von Frühling aus, da recken sich plötzlich gelbe Blütenköpfe aus dem Boden.

Vom Huflattich ist die Rede. Im Sommer würden die Blüten in mitten von Löwenzahn und andere nicht weiter auffallen – aber so früh im Jahr sind sie ein echter Hingucker.

Heilpflanze – Unkraut
Zwei Gesichter hat die Pflanze – in mehrfacher Hinsicht. Kräutersammler freuen sich sie zu sehen. Er ist wohl das ältestete bekannte Hustenmittel. So bedeutet der botanische Name „Tussilago“, was sich aus tussis: lateinisch: „Husten“ und ago: „ich vertreibe“ zusammensetzt – schöner kann man es nicht beschreiben.

Eine Pflanze, die dem Menschen nutzt – wenn es da nicht die andere Seite gibt. In der Landwirtschaft wird sie als „Un-„Kraut bekämpft. Schwere Böden liebt der Huflattich das Problem-Unkraut im Getreide und die Wurzeln reichen bis gar 2,50 m tief.

Die Blüten erscheinen vor den Blättern
Aber auch in einer anderen Hinsicht zeigt der Huflattich zwei Gesichter. Während im Vorfrühling nur seine Blüten erscheinen, sieht man im Sommer nur seine Blätter und selbst aufmerksame Betrachter würden sie kaum mit den seltsamen Frühlingsboten in Zusammenhang bringen. Die deutsche Bezeichnung „Huflattich“ leitet sich eben von diesen hufförmigen Blättern ab, welche kleinen Pestwurz-Blättern ein wenig gleichen.
In England wird der Huflattich so auch treffend „Son before father“ genannt, also „Sohn vor dem Vater“, da die Blütenstände vor den Blättern im Mai erscheinen.

Eine Pflanze mit vielen Gesichtern und selten ist sie nicht. Man findet ihn auf Brachen, auf Erdhaufen von Baustellen. Auch inmitten der Stadt besiedelt er offene Flächen. Als Pionier erobert er solche Flächen für die Pflanzenwelt zurück. Und gerade für unsere schönen „Frühjahrsfalter“, die als fertiges Insekt überwintert haben (u.a. Zitronenfalter, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs), hat Huflattich dann auch eine große Bedeutung.

Wer also bisher im Huflattich nur das Unkraut gesehen hat, darf jetzt auch dessen zweites Gesicht entdecken.

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Heike Boomgaarden jetzt auch Gartenexpertin im Glüx-Magazin

Zusammenarbeit mit Lotto Rheinland-Pfalz

Die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH wird die Expertise von Heike Boomgaarden von Januar 2013 an auch für ihr Kundenmagazin „glüx“ nutzen. In jeder Ausgabe wird die Gartenexpertin eine Kolumne schreiben und das vorstellen, was ihr rund um den Garten besonders am Herzen liegt. „Ich freue mich auf die Fragen der Leser“ sagt sie im Januarheft und spricht damit eine Einladung an alle Gartenfreunde aus.

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