urbane Landwirtschaft

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Die Stadt der Zukunft ist lebenswert für Mensch und Natur - eine Vision

Eine andere Welt ist pflanzbar

Öffentliche Räume sind Orte der Begegnung und Kommunikation. Dort entstehen Lebens-Mittel-Punkte, an denen Gemüse, Kräuter, Obst und heimische Wildblumen wachsen und gedeihen. So finden die Menschen – Jung und Alt – in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld die Möglichkeit sich zu erden und einen Bezug zu ihren Lebensmitteln herzustellen. Sie lernen verschiedenste Gemüse, Kräuter, Früchte und Blumen kennen, erleben ihr Heranwachsen von der Pflanzung / Aussaat bis zur Ernte und bereichern so auf natürliche Weise ihr Wissen und ihren persönlichen Erfahrungsschatz – das ist gerade für junge, heranwachsende Menschen wichtig, die fern von einem eigenen Garten oder Bauernhof groß werden. So lernen Menschen Produktionswege und Kreisläufe zu verstehen und entwickeln eine hohe Wertschätzung für Produkte. Sie treffen an den Lebens-Mittel-Punkten andere Menschen, kommen in Kommunikation, Dialog und Austausch und verbinden Natur-/Gartenerfahrung mit sozialen Kontakten. Die Menschen identifizieren sich mit ihrem Lebensumfeld und engagieren sich dafür. Gärten sind elementare Orte der Mitgestaltung: Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgärten, Internationalen Gärten, Schulgärten, Firmengärten und Therapiegärten.

Die Stadt der Zukunft ist ein Zentrum regionaler Biodiversität: Die heimische Pflanzen- und Tierwelt findet dort mannigfaltige Lebensräume, in der Lebensmittelproduktion wird eine große Vielfalt an Sorten und Rassen genutzt. Die Böden in der Stadt sind ökologisch hochwertig und dauerhaft produktiv, sie werden nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet. Die Stadt hat einen geschlossenen Biomassekreislauf und eine hohe regionale Wertschöpfung.

Die Stadt der Zukunft ist ein buntes Mosaik von grünen, nachhaltigen, regionalen Lebens-Mittel-Punkten mit standortgerechten Pflanzen und gesunden Nahrungsmitteln. Urbane Biodiversität trägt zur Lebensqualität des öffentlichen Raumes bei. Nicht in einer einmaligen Ausstellung oder Gartenschau, sondern dort, wo die Menschen täglich unterwegs sind, mitten in der Stadt, in der Firma, in der Schule, in der Klinik. Nicht in den bestehenden und eingefahrenen Denk-Schablonen von Behörden oder Förderprojekten, sondern in der Freiheit und Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen in Familie, Freizeit und Berufstätigkeit. Und mit der Chance, etwas ganz Großes daraus erwachsen zu lassen.

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Viele Menschen kamen - Mainz zeigt jetzt ein Stück mehr 'Farbe'

Mainz bekennt Farbe – Die Fotos aus Mainz. Update!

             

 

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Gärtnern in der Innenstadt von Mainz - Auftaktveranstaltung Urban-Gardening-Projekt „Mainz bekennt Farbe“

„Mainz bekennt Farbe“ – Gärtnern in der Innenstadt

Das Gründezernat lädt zur Auftaktveranstaltung des Urban-Gardening-Projektes „Mainz bekennt Farbe“ am Freitag den 8. Mai auf dem Romano-Guardini-Platz ein. Unter fachlicher Leitung und Moderation von Frau Heike Boomgaarden vom Büro WESENTLICH soll ein innerstädtischer Mitmachgarten entstehen. Überregionale Bekanntheit erlangte das Büro WESENTLICH bereits durch die Verwirklichung der „Essbaren Stadt“ in Andernach.

Der Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung wird getreu dem Motto „Mainz bekennt Farbe“ auf dem Anbau und Nutzen von Färberpflanzen liegen. Hr. Peter Reichenbach, ausgewiesener Experte für dieses Thema, wird diesbezüglich einen ganztägigen Workshop anbieten, an welchem alle interessierten Besucher teilnehmen können.
Neben dem Schwerpunkt der Färberpflanzen werden natürlich auch die „Klassiker“ wie Gurke, Tomate oder auch Küchenkräuter ihren Platz bzw. ihr Beet finden. Die Teilnehmer  erhalten die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Mainz ein bisschen bunter zu gestalten. Als „Nebeneffekt“ kann dann auch noch geerntet werden, was gesät und über den Sommer gepflegt wurde.
Das Mitmachprojekt ist für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne körperliche Einschränkungen und für Menschen aus fernen Ländern, die hier in Mainz eine Zuflucht gefunden haben. Für ökologische Belange sensibilisieren, Ideen einbringen, Erfahrungen austauschen und den regionalen Bezug zur Lebensmittelproduktion stärken – all dies soll Inhalt des Projektes sein. Der Romano-Guardini-Platz wird zu  einem innerstädtischen „Hotspot“ des gegenseitigen Austauschs und der Kommunikation.

Erste vorbereitende Maßnahmen auf der städtischen Grünfläche werden voraussichtlich bereits in der 18. KW mit dem Abstechen der Rasensoden im Bereich der geplanten Beete durchgeführt. Tatkräftige unterstützt wird das Projekt auch durch Teilnehmer einer Arbeitsförderungsmaßnahme.
Beginn der Veranstaltung am Freitag, den 8.5.2015 ist um 10 Uhr. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Die zuständige Gründezernentin, Frau Katrin Eder wird um 12 Uhr der Presse an diesem Tag zur Verfügung stehen und zusammen mit dem bauleitenden Büro WESENTLICH Fragen beantworten. Das Ende der Auftaktveranstaltung ist für 16 Uhr geplant.

Vielen Dank unseren Partnern!

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„Vielfalt bewahren – wie geht das?“ – Veranstaltungen zum Thema „Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt“

Bunte Vielfalt im Nutzgarten

Nur noch Wenige haben von Eltern und Großeltern Begeisterung fürs Gärtnern übernommen, und selten können Schulgärten das nötige Wissen vermitteln. Das Interesse wächst in letzter Zeit beachtlich. Über landwirtschaftliche Vielfalt gibt es sehr viel zu lernen – nur, wo fängt man an? Nicht jeder möchte gleich einen kompletten Samengärtnerei- oder Imkereikurs machen, sondern sich erst einmal orientieren.

Für diese Menschen – Hobbygärtner/innen, Gemeinschaftsgärtner/innen, Schulgärtner/innen – bietet der Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e. V. eine Reihe von Veranstaltungen an, die Begeisterung für und Orientierung über die Erhaltung der Vielfalt bei Nutzpflanzen und Nutztieren vermitteln sollen. Hier geht es zum Bildungskalender des Projektes „Vielfalt bewahren – Wie geht das?“

Zu dem Projekt gehört auch die Veranstaltungsreihe „Bunte Vielfalt im Nutzgarten“ im Bauerngarten der Waldökostation Remstecken in Koblenz.

Veranstaltungsreihe Nutzpflanzen-Vielfalt_Remstecken_2014Bunte Vielfalt im Nutzgarten

Veranstaltungsreihe 2014 zur Nutzpflanzen-Vielfalt im Bauerngarten der Waldökostation Remstecken, Koblenz

Die Veranstaltungsreihe wurde im Rahmen des Projektes „Vielfalt bewahren – wie geht das?“ des „Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e.V.“ entwickelt. Dieses Bildungsprojekt wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Was haben das Wunder von Stuttgart, die Professorenbohne und der starkwüchsige Mittelitaliener gemeinsam? Es sind seltene, samenfeste Gemüsesorten, deren Samen man im normalen Gartenmarkt vergeblich sucht. Sie werden nur noch in Privatgärten von engagierten Gärtnerinnen und Gärtnern erhalten und ver­mehrt. Und in diesem Jahr auch im Bauerngarten der Waldökostation Remstecken im Stadtwald Koblenz, der von der Bauerngarten-AG des Eifelvereins bewirtschaftet wird. Die Veranstaltungsreihe „Bunte Vielfalt im Nutzgarten“ will den Teilnehmerinnen und Teilneh­mern in Theorie und Praxis zeigen, wel­chen Beitrag Privatgärten, Schulgärten oder Gemein­schaftsgärten zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Nutzpflanzen-Vielfalt leisten können.

* Für Lehrerinnen und Lehrer aus Rheinland-Pfalz: Alle drei Veranstaltungen sind vom Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz „als dienstlichen Interessen dienend“ anerkannt.

Montag, 21. Juli 2014,18:00 – 21:00 Uhr
Verborgene Schätze – verbotene Früchte
Kosten pro TeilnehmerIn: 5 EUR
maximale Zahl derTeilnehmerInnen: 20
PL-Nr. 14ST31701*

In einem einführenden Vortrag werden die Hintergründe er­läutert: Was sind Arten, was sind Sorten? Was ist der Un­terschied zwischen samenfes­ten und Hybrid-Sorten? Was sind alte, was sind regionale Sorten? Warum brauchen wir Nutzpflanzen-Vielfalt? Was hat Nutzpflanzen-Vielfalt mit Er­nährungs-Souve­ränität zu tun? Warum gefährden Gesetze und Konzerne die Nutz­pflanzen­vielfalt? Was können wir tun?

Anschließend an den Vortrag schauen wir uns den Bauern­garten der Waldökostation Remstecken an, in dem in diesem Jahr viele samenfeste Erhaltungs-Sorten angebaut werden: Von der Mairübe ‚di Milano al colletto viola‘ über die Buschbohne ‚Sai Baba‘ bis zum Spitzkohl ‚Eersteling‘.

Freitag, 12. September 2014, 15:00 – 19:00 Uhr
Guten Appetit: Essen an einem wahrhaft reich gedeckten Tisch
Kosten pro TeilnehmerIn: 15 EUR (inkl. Zutaten)
maximale Zahl derTeilnehmerInnen: 15
PL-Nr. 14ST31702*

Wir pflücken uns im Bauern­garten, was gerade erntereif ist: Bohnen, Salat und Kohl … und bereiten uns daraus ein einfaches, aber von ge­schmacklicher Vielfalt gepräg­tes Mittagessen zu: Eine Ver­kostung der ganz besonderen Art!

Aber wir lassen auch genug im Garten weiterwachsen: für die Samenernte … und damit für die Zukunft der Sorte, der Nutzpflan­zen-Vielfalt und da­mit letztlich unserer Ernäh­rungsqualität!

Montag, 13. Oktober 2013,16:30 Uhr – 19:30 Uhr
Samenernte – Sammeln für die Zukunft
Kosten pro TeilnehmerIn: 10 EUR (inkl. Material)
maximale Zahl derTeilnehmerInnen: 15
PL-Nr. 14ST31703*

Wir ernten aus den ausgereif­ten Früchten der verschiede­nen Gemüsesorten Samen und berei­ten sie für die Aufbewah­rung vor. Wir erfahren, was bei Anbau, Ernte und Lagerung beachtet werden muss, damit die Sorte möglichst gut erhal­ten bleibt. Schließlich darf sich jede/r TeilnehmerIn Samen mit nach Hause nehmen, um die Erhal­tungs­arbeit in ihrem/ seinem eigenen Garten fortzusetzen.

Anmeldung bis jeweils eine Woche vor der Veranstaltung bei:

Dr. Birgitta Goldschmidt
0261 9522213
schulgarten@groger.org

Bei Anmeldung per E-Mail bitte Ihren vollständigen Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben. Vielen Dank!
Die Kostenbeiträge werden vor Ort in bar eingesammelt. Bitte den Betrag passend bereithalten. Danke!

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Die Wesentlich GmbH & Co. KG arbeitet an einem Baukastensystem der nachhaltigen kommunalen Grünraumplanung - Wesentlich jetzt Mitglied im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung

Wesentlich jetzt Mitglied im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung

Die Wesentlich GmbH & Co. KG arbeitet an einem Baukastensystem der nachhaltigen kommunalen Grünraumplanung, die mit Blick auf WESENTLICHE Herausforderungen der Moderne gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte integriert.

Die Geschäftsführerin Heike Boomgaarden belegt nun mit der  Wesentlich GmbH & Co. KG einen Platz im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung.

Der Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung ist ein ordentliches Gremium der Deutschen Umweltstiftung. Er vereint nachhaltig engagierte Unternehmen unterschiedlicher Größen und vieler Branchen.

Der Wirtschaftsrat ist Forum und Allianz mündiger Unternehmen und mündiger Bürgerinnen und Bürger für eine nachhaltige Welt zur Bewahrung der Schöpfung. Er unterstützt die Arbeit der Stiftung und bringt eigene Projekte auf den Weg.

ext. Link: Wesentlich GmbH & Co. KG (Erbach)

ext. Link: Deutsche Umweltstiftung

 

 

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